tranSIT GmbH
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Glossar

Informationen, Definitionen und Begriffe der Informations- und Kommunikationstechnologien

 

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A

a/b-Schnittstelle

analoge Zweidrahtschnittstellen in einem Telefonnetz

Abrufstatistik

Leistungsmerkmal bei Online-Anbietern und Internet-Providern zur Erfassung und Ausgabe der Abrufhäufigkeit von Online-Seiten.

Abtastfrequenz

Gibt die Anzahl der Zeitpunkte pro Sekunde an, an denen die Amplitude eines Signals ermittelt wird. Sie muss mindestens doppelt so hoch wie die höchste im abzutastenden Signal enthaltene Frequenz sein.
Abtasttheorem
Abtastung

Abtasttheorem

Die Abtastfrequenz sollte mindestens doppelt so hoch sein, wie die höchste im abzutastenden Siganl vorkommende Frequenz. In der Praxis sollte die Abtastfrequenz sogar um das 2,2-fache höher sein (nach Shannon).
Abtastfrequenz
Abtastung

Abtastung

Bei der Digitalisierung eines Signals wird dessen Amplitude nur zu bestimmten Zeitpunkten gemessen oder "abgetastet".
Abtastfrequenz
Abtasttheorem

Access

Zugang zum Herstellen von Verbindungen zwischen den Endgeräten beim Kunden und dem Serviceangebot des Netz- bzw. Diensteanbieters. Dies können üblicherweise analoge oder digitale Wählleitungen der Festnetzbetreiber, funkgestützte Lösungen oder Powerline-Technologien sein.
Access Provider

Access Provider

Jede kommerzielle oder private Organisation, die Zugänge zum Internet oder Teilen davon, z. B. E-Mail, anbietet.
Access
E-Mail
Provider

Account

Benutzerkonto bei einem Internet-Anbieter (Provider) - kann mit der Zugangsberechtigung zum Internet gleichgesetzt werden. Zu jedem Account gehören ein Benutzername und ein Passwort. Mit diesen Daten identifiziert man sich bei der Anwahl seines Providers und hat danach beispielsweise Zugriff auf seine E-Mails. Jedem Benutzer wird normalerweise ein eigener Account zugewiesen, so dass genau festgestellt werden kann, wer zu einem gegebenen Zeitpunkt online ist.

ACD

"Automatic Call Distribution" » Automatische Anrufverteilung
Damals kaum vorstellbar, Die Automatische Anrufverteilung ist eine tragende Komponente des Call Centers. Sie ist bisher oft in die TK - Anlage integriert, moderne Lösungen ergänzen das Standardangebot um zusätzliche intelligente Elemente und erlauben ein Managementsystem zur Steuerung und Verwaltung. Damit besteht die Möglichkeit, Gruppen mit gleichen Aufgaben und gleicher kommunikationstechnischer Ausrüstung zu bilden und arbeitsteilig zu arbeiten. Es steht folgender Leistungsumfang zur Verfügung:

  • Wartefeldsteuerung
  • Überlaufsteuerung
  • Ansageneinblendung
  • Musikeinblendung
  • Anrufverteilung auf die eingesetzten Agents
  • Supervisorherbeiruf in Notfallsituationen
  • Meldung des Bearbeiterstatus
  • Telefondisplay mit alphanumerischer Erkennung

Es geht aber nicht nur um eine reine Anrufverteilung und Warteschlangenorganisation, sondern Anrufe und Nachrichten aufgrund aktueller Informationen an die geeigneten Empfänger zu leiten. Das übernehmen Routingserver. Alle Aktivitäten einer Gruppe lassen sich in einer ACD-Statistik protokollieren. Dabei sind Angaben über Wartezeiten, Gesprächsdauer und Anzahl der angekommenen und verlorenen Anrufe als auch Einschätzungen der Leitungsnutzung und der Platzleistungen möglich.
Call Center
CTI
IVR

ACE

"Access Control Entries" » Berechtigungen, die einem Benutzer oder einer Gruppe erteilt oder verweigert werden. Diese ACE`s sind in der "Acces Control List" aufgelistet.
Acces Control List

ACL

"Access Control List" » Liste von Hardware-Adressen, die von einem Gateway oder einem Acces Point für die Weiterleitung der Daten akzeptiert wird. Diese Adressen werden mit entsprechenden Berechtigungen (ACE) zum Auslösen bestimmter Aktivitäten versehen.
ACE
Gateway

ActiveX

Programmiersprache von Microsoft, vorrangig für den Internet-Explorer ab Version 3. Sie gestattet, interaktive Elemente in Webseiten einzubetten. Ihr wird von Experten ein relativ hohes Sicherheitsrisiko zugewiesen, weil es den Zugriff auf relevante Teile des Betriebssystems ermöglicht und auf diesem Wege Befehle auf dem jeweiligen Client ausgeführt werden können.
Client

Adapter

Hardware, die eine Kommunikation zwischen physikalisch ungleichen Systemen ermöglicht.

AdClick

Anzahl der Klicks auf einen Hyperlink, welcher zu Informationen oder Web-Seiten eines Unternehmens /Einrichtung führt. Ist ein gewisses Maß für den Erfolg von Web-Marketing.
Hyperlink

Additional Services

GSM-Dienste im europäischen Netz, deren Einführung den Betreibern freigestellt sind.
Essential Services
GSM

ADN

"Advanced Digital Network" » fortschrittliches digitales Netzwerk
Standleitungsservice für Datenübertragungen mit einer Geschwindigkeit von üblicherweise 56 kbit/s, der von Telekommunikationscarriern angeboten wird.

Advice of Charge

Zusatzdienst im GSM-Mobilfunkdienst. Sichert die Anzeige von Gesprächsentgelten nach Beendigung der Verbindung.
GSM

Agent

Benutzergesteuerte Softwareroutinen zur Informationsbeschaffung, -auswertung und -zusammenfassung, beispielsweise Suchagenten im Internet, die automatisch mehrere Suchmaschinen nach Ergebnissen absuchen.

AGP

"Accelerated Graphics Port"
Hauptplatinen mit einem AGP-Steckplatz tauschen die Daten zwischen Prozessor und Grafikkarte besonders schnell aus. Der Datenfluss vom Prozessor zu den anderen Bauteilen wird entlastet.
Hauptplatine
PCIe

AIFF

"Audio Interchange File Format" » Audio-Austausch-Datei-Format
Dateiformat für Sounddateien, das ursprünglich zur Verwendung in Computern von APPLE und Silicon Graphics entwickelt wurde und inzwischen im Internet weit verbreitet ist (.aif).

Airtime

Nutzungsdauer bei der mobilen Kommunikation
Zeit, in der ein Funkkanal belegt ist und Nutzungsentgelte aufkommen. Service-Provider kaufen Airtime von Mobilfunk-Netzbetreibern zur eigenen Vermarktung. Airtime bildet die Abrechnungsgrundlage.
Airtime Charge
Airtime Reseller

Airtime Charge

Nutzunggsentgelt für die Inanspruchnahme eines Funkkanals in der mobilen Kommunikation.
Airtime

Airtime Reseller

Unternehmen, die als Wiederverkäufer von Nutzungsrechtenan Mobilkommunikationssystemen auftreten. Sie sind oft identisch mit Service Providern.
Airtime
Airtime Charge
Provider

Alias

Synonym, welches einfach zu merken ist und für einen anderen Namen verwendet wird, der oft lang und schwer zu merken ist.

AMI

"Alternate Mark Inversion-Code"
Verfahren zur Datenübertragung im ISDN. Dabei werden "0"-Bits mit einem elektrisch neutralen Potential und "1"-Bits abwechselnd als positives oder negatives Potential dargestellt. Auf diese Weise wird ein technisch erforderliches Taktsignal in den Informationsfluss integriert.
HDB3
ISDN

analoge Sprachübertragung

Umwandlung der akustischen Schwingungen der Sprache in kontinuierliche elektrische Signale, die dann über ein Leitungsnetz übertragen werden.

ANIS

Analoger Anschluss an digitalem Wählsystem der Deutschen Telekom AG, bei dem ISDN-Funktionalitäten wie Rufnummernanzeige, Dreierkonferenz, Anklopfen, Rückfragen/Makeln, Anrufweiterleitung und Sperren an einem analogen Telefonanschluss zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist allerdings der Anschluss an einer digitalen Vermittlungsstelle Voraussetzung.

Anklopfen

Leistungsmerkmal von Wählnetzen zur Signalisierung eines Verbindungswunsches beim angewählten, aber besetzten Zielanschluss. In Mobilfunknetzen und im ISDN wird die Rufnummer des Anrufers, soweit von diesem freigeschaltet, mit angezeigt.
Anklopfschutz

Anklopfschutz

Mittels Programmierung kann man den Anklopfton unterbinden. Dies ist z.B. beim Anschluss eines Faxgerätes wichtig, damit die Datenübertragung nicht durch den Anklopfton beeintächtigt wird.
Anklopfen

Anlagenanschluss

Basis-oder Primärmultiplexanschluss in Punkt-zu-Punkt-Konfiguration im ISDN, die im Gegensatz zum Mehrgeräteanschluss die Beschaltung ausschließlich mit nur einem Endgerät gestattet (z.B. TK-Anlage).
ISDN

Anrufsperre

Leistungsmerkmal von Wählnetzen zur dauerhaften oder vorrübergehenden Unterbindung ankommender Verbindungen.Eine Sperre in der umgekehrten Richtung nennt man "abgehende Sperre".

Anrufweiterschaltung

Die ISDN-Anrufweiterschaltung leitet ankommende Telefongespräche in der Vermittlungsstelle an eine andere Rufnummer, z.B. an ein Handy, weiter. Das Leistungsmerkmal muss beim Netzanbieter beauftragt werden und es fallen dabei die Gebühren vom Anschluss zum Weiterschaltziel an. Da die Weiterschaltung in der Vermittlungsstelle stattfindet, bleiben beide B-Kanäle für weitere Anrufe oder Faxe frei. Eine andere Möglichkeit, ist die Anrufweiterschaltung mit der ISDN-Telefonanlage, wobei aber beide B-Kanäle belegt werden.
CFB
CFNR
CFU
Rufumleitung

AP

"Access Point" » eine zentrale Netzkomponente, die den Übergang in andere Netze oder ins Internet regelt.
Acces Control List

API

"Application Programming Interface" » dokumentierte Software-Schnittstelle, mit deren Hilfe ein Programm die Funktionen eines anderen Programms nutzen kann.
Interface

Applet

kleine Programme/Anwendungen, die in der Programmiersprache Java geschrieben sind. Dies kann z. B. eine kleine Animation in einer Web-Seite sein.

Applikation

Anwendung, Programm
Software-Pakete, die bestimmte Funktionen, wie Textverarbeitung, Web-Browsing oder Datenbank-Management, ausführen. Applikationen bestehen in der Regel aus mehreren Programmen.

ARP

"Adresse Resolution Protocol"
Eine Methode, um Internet-Adressen in MAC-Adressen (Ethernet-Adressen) umzuwandeln. Protokollspezifische Aufl&oumlsungsmethode, die logische und physische Ger&aumlte-Adressen vergleicht und z.B. die 48-bit-Adresse einer Ethernetkarte in die 32-bit-Adresse für ein IP-Netzwerk konvertiert.

ARQ

"Automatic Repeat Request"
Verfahren, das gestörte, nicht decodierbare Datenpakete erneut anfordert. Die Datenübertragung wird damit sicherer, aber der Durchsatz sinkt, und die Übertragungsrate ist nicht mehr konstant.

ASCII

"American Standard Code for Information Interchange"
Siebenstelliger, alphanumerischer Binärcode, der als.US-Standard für den Informationsaustausch zwischen Kommunikationseinrichtungen entwickelt wurde.

AsB

Anschlussbereich
Geografischer Teil eines Netzes, für den ein Anschlussknoten (z.B. Vermittlungsstelle) zuständig ist.

Assembler

Übersetzer » übertragen Programme, die in der Assembler-Befehlssprache des Prozessors geschrieben wurden, 1:1 in den entsprechenden Maschinencode.
Compiler
Interpreter

assoziativer Link

In WinHelp eingesetzter Link auf mehrere Hilfethemen. Wird ein solcher Link aktiviert, werden mehrere Sprungziele zur Auswahl angeboten.
Hyperlink
Link
Toter Link

Asynchronverfahren

Datenübertragungsverfahren, bei dem schrittweise jeweils nur ein Zeichen übertragen wird und dabei die zeitliche Lage der einzelnen Zeichen untereinander nicht definiert ist. Empfänger und Empfangssignal sind nur für die Dauer eines Zeichens synchron. Zur Synchronisation dienen zeichendiskrete Start- und Stopbits, die zusammen mit den Datenbits den asynchronen Übertragungsrahmen der Start- und Stopzeichen bilden.

ATM

"Asynchronous Transfer Mode"
ATM ermöglicht hohe Übertragungsraten bei gleichzeitig hoher Flexibilität. Nutzungsabhängige Bandbreitenzuordnung und weiterentwickelte Mechanismen zur Unterstützung von Echtzeit-Anwendungen, wie Sprachübertragung und Business -TV erfüllen die hohen Ansprüche Multimedialer Audio-, Video- und Datenströme. Vorteil: Die bereitstellbare Datengeschwindigkeit von bis zu 622 Mbit/s lässt sich flexibel an den Anwendungen ausrichten. ATM passt sich den Diensten an, koexistiert mit LAN- und WAN - Techniken, wieFrame Relay, TCP/IP und Ethernet. Damit kann durch Organisationen mit starkem LAN - zu -WAN - Datenverkehr die Zuverlässigkeit der Leitungsvermittlung mit der Effizienz der Paketvermittlungstechnik verbunden werden.
LAN
TCP/IP
WAN

Attachment

An eine E-Mail angehängtes Binary, das mitversendet wird. Da nur ASCII-Daten übertragen werden können, werden die Binaries vorher mittels MIME, UUEncode oder Binhex umgewandelt. Probleme entstehen, wenn der Provider oder Online-Dienst große E-Mails ablehnt oder in mehrere kleine E-Mails aufteilt.

Authentifizierung

Ein Anwender wird auf seine tatsächliche Identität untersucht. So kann zum Beispiel verhindert werden, dass von vorgetäuschten Personen ungerechtfertigt Dienste in Anspruch genommen werden.

Automatische Hardware-Erkennung

Das Windows-System untersucht den PC nach vorhandenen Bausteinen und Zusatzgeräten.

Autorisierung

Anwendern werden bestimmte Rechte zur Nutzung von Anwendungen und Ressourcen zugewiesen.

AVI

"Audio Video Interleave"
Windows-Dateiformat zum Speichern und zum Abspielen von Filmdateien. Eine AVI-Datei besteht aus Frames, die sich aus einem Bild und dem dazugehörigen Sound zusammensetzen.
Frame
MPEG

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